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Aufgrund seiner unschätzbaren Verdienste für den Rudersport und insbesondere für seinen Heimatverein, den RV Bochum, wurde Oskar Loewe sen. zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt. Der rührige Veteran war nicht nur selbst erfolgreicher Rennruderer, insbesondere bei den „Masters“, sondern vor allem auch ein ruhender Pol und großer Förderer des Rudersports weit über den RV Bochum hinaus. | |||
| So wird Oskar Loewe vor allem für sein Engagement für das Masters-Rudern im Deutschen Ruderverband und im Weltruderverband FISA national wie international hoch geachtet und war langjähriger Beauftragter für das Altersklassenrudern im Deutschen Ruderverband. Neben seinen eigenen Starts auf den Regatten der Masters, mit zahlreichen Erfolgen bis hinauf zu den Weltmeisterschaften der jeweiligen Alterskategorien, war und ist Oskar Loewe auch ein stets interessierter Ansprechpartner und Ratgeber, der auch emotional immer voll bei der Sache ist. In der launigen Laudatio, gehalten vom Wulf Schmiedeknecht, der selbst als Vereinsvorsitzender des RV Bochum von 1991 bis 1997 das Steuer beim Traditionsverein von der oberen Ruhr in Händen hielt, konnten die zahlreich anwesenden Mitglieder noch einmal anhand etlicher Höhepunkte aus dem Wirken Oskar Loewes nachvollziehen, wie lange der Grandseigneur des RVB nicht nur für den Verein tätig war, sondern auch, wie eng ihr eigener Werdegang im Verein mit dem Wirken Loewes verbunden ist. Nach seinem Eintritt 1949 war Loewe schon 1950 Jugendwart des Vereins und selber Leistungssportler. Nach seiner Karriere im Leistungssport widmete sich Loewe dann seit 1962 dem Aufbau der Altherrenabteilung im RV Bochum, ohne aber sein Engagement für den Jugend- und Leistungssport zu vergessen. Mit seiner Unterstützung gelang so unter anderem dem Bochumer Team der Gewinn der Silbermedaille auf den Junioren-Weltmeisterschaften 1968. Von 1969 bis 1973 war Oskar Loewe dann 1. Vorsitzender des Vereins und übernahm anlässlich des 50-jährigen Bestehens 1970 die Ausrichtung des Deutschen Rudertages in Bochum. Nach seinem Rückzug von diesem Amt, vor allem bedingt durch seine beruflichen Verpflichtungen, unter anderem der Aufbau einer eigenen, kleinen Bootswerft in Herne, die er mit seinem Sohn lange Jahre betrieb, sah man ihn beruflich bedingt, aber auch privat, auf vielen großen Regatten, stets in Club-Sacko, -Hose und Krawatte, und immer vortrefflich seinen Bochumer Verein repräsentierend. Und so konnten sich die anwesenden Ruderinnen und Ruderer letztlich den Worten Wulf Schmiedeknechts nur anschließen, der den Achter-Olympiasieger von 1960 und langjährigen Freund Oskar Loewes, Kraft Schepke, zitierte, der anlässlich der bevorstehenden Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Oskar Loewe fast vorwurfsvoll meinte: „Wie, jetzt erst wird der Ehrenmitglied?“ S. Locher |
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| Letzte Änderung: 09.11.2008 | ||||